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Geschichte des Drostenhauses

Mitte des 13. Jahrhunderts war der Platz eine Insel. Darauf erhob sich eine fürstliche Burg zum Schutze der mecklenburgischen Grenze gegen die Uckermark. Sie war in Stein gemauert, ein "festes Haus", und gab dem See seinen Namen. Ein Damm zum Land war mit einem Graben und Zugbrücke gesichert. Burg und zugehörige Güter wurden als Lehen an die Familie Feldberg (Veldberghe) ausgegeben. Der Ort soll seinen Namen von dieser Familie haben. Die Umfassungsmauern des Kellers und der Stumpf des Burgturmes stammen noch aus dieser Zeit.

Als Mitte des 15. Jahrhunderts die Familie ausstarb, teilten sich den Besitz, die Kerkows (Karkows) und die von Oertzen. Um 1500 verkauften diese alles an den Knappen Hinrich Rieben von Gahlenbeck und dieser 1516 an die Herzöge von Mecklenburg. Die jetzt Schloss genannte Burg und die umliegenden Güter blieben dann fürstlicher Besitz.

Das Schloss wurde Sitz eines Amtes. Es hatte 3 Etagen, starke Mauern und war mit Ziegeln gedeckt. Die Kellergewölbe sind noch vorhanden. Der 30-jährige Krieg brachte große Verwüstung. 1639 lebten im ganzen Amt noch 47 Personen, es gab kein Vieh und kein Korn. Das Schloss und die Nebengebäude haben sehr gelitten und sind danach verfallen. 1770 wurden die Reste bis auf das Kellergeschoss abgetragen.

1781 bis 1782 wurde auf den Grundmauern der mittelalterlichen Burg und über den Kellern des alten Schlosses das jetzige Gebäude errichtet. Es war wiederum Sitz eines Amtes für Feldberg. Der höchste Landesbedienstete der fürstlichen mecklenburg-strelitzischen Besitzer wurde Landdroste oder DROSTE genannt, daher der noch heute gebräuchliche Name Drostenhaus.

Auch im 20. Jahrhundert war das Haus im wechselnden politischen Umfeld Amtssitz, später Schule und stand dann lange leer.
Nach zwei Jahren Renovierung und Umbau erwachte das Denkmal 2002 als Ferienhaus zu neuem Leben.